28.09.2017

Fernsehpremiere „Klappe gegen Rassismus – Staffel 2“

bundesweite Ausstrahlung der Gewinnerbeiträge in Offenen Kanälen und Bürgersendern

Fernsehpremiere „Klappe gegen Rassismus – Staffel 2“

Am 29. September 2017, anlässlich des „Tag des Flüchtlings“, zeigen die Offenen Fernsehkanäle und Bürgersender bundesweit, so auch in Rostock und Schwerin, erstmals die 2017 entstandenen Gewinnerbeiträge des Filmideenwettbewerbes „Klappe gegen Rassismus“ im Fernsehprogramm. Die ca. 90 minütige Sondersendung startet bei Fernsehen in Schwerin, dem Offenen Kanal in der Landeshauptstadt und bei rok-tv, dem Rostocker Offenen Kanal, um 9 Uhr und wird um 12, 15, 18 und 21 Uhr desselben Tages wiederholt.

Weitere Offene Kanäle und Bürgersender – zunächst in Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz – werden die Beiträge ebenfalls ausstrahlen und auf diese Weise bundesweit bekannt machen.

Nicht mit einem fertigen Film, sondern mit einer originellen Idee für einen Kurzfilm über die Themen Rassismus, Vielfalt, Zivilcourage und Demokratie konnten sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (Alter: 10-20 Jahre) aus Mecklenburg-Vorpommern zum zweiten Mal an dem Wettbewerb „Klappe gegen Rassismus“ (www.klappe-gegen-rassismus.de) beteiligen.

Ausgeschrieben hat den Wettbewerb die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e.V. Der Preis: Die Sieger bekamen für die Umsetzung ihres Filmprojektes die notwendige technische Ausstattung sowie eine professionelle Begleitung durch Medienwerkstätten in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt wurden zehn Filmideen prämiert und in diesem Jahr produziert.

In der prominent besetzten Wettbewerbsjury haben Burhan Qurbani, Filmregisseur und Drehbuchautor, Hinnerk Schönemann, Schauspieler, Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Susanne Krause-Hinrichs, Geschäftsführerin der F.C. Flick Stiftung, Manuela Ritz, Filmemacherin und Anti-Rassismus-Trainerin, Katharina Bluhm, Moderatorin für Kinder- und Jugendbeteiligung des Jugendmedien Verbandes MV, Martina Kelling, Leiterin des Offenen Hörfunk-Kanals NB Radiotreff 88,0, Isabella Gonzáles, Studentin und Teilnehmerin am Young European Film Forum 2015, Quynh Hoang Nguyen, Schülerin und Stipendiatin des START-Programms sowie Wilke Ziemann, Abteilungsleiter Programme bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, mitgewirkt.

Gezeigt werden folgende Filme:

  • A ferry tale

Filmgruppe: Fairfahrt / institut für neue medien / Rostock

  • Das Phänomen

Filmgruppe: phä-no-me-nal / Sophie Medienwerkstatt / Hagenow

  • Deutschland Freiheit Land

Filmgruppe: Gutes Team / Kunsthaus Neustrelitz / Neustrelitz

  • Eine Tüte Popcorn

Filmgruppe: Friday Friends / RAAbatz Medienwerkstatt Mecklenburgische Seenplatte / Waren (Müritz)

  • FAIRplay

Filmgruppe: projekt FAIRplay / Mark Sternkiker / Bützow 

  • Realität

Filmgruppe: Twenty One United / Kunsthaus Neustrelitz / Neustrelitz

  • Hauptsache Mensch

Filmgruppe: Das blaue Wunder / institut für neue medien / Rostock

  • Normal ist Vielfalt

Filmgruppe: Media_Tool / Verein für demokratische Medienkultur e.V. / Wolgast

  • Wenn wir die Macht hätten ...

Filmgruppe: ICE-BIRD-PRODUCTIONS / Kunsthaus Neustrelitz / Neustrelitz

  • 10 Arten von Rassisten

Filmgruppe: Der Relikurs / RAAbatz Medienwerkstatt Mecklenburgische Seenplatte / Waren (Müritz)

Weitere Informationen zu den Filmbeiträgen finden Sie unter: http://www.klappe-gegen-rassismus.de/staffel-2/

Ab dem 29. September 2017 finden Sie die Gewinnerbeiträge zum Wettbewerb „Klappe gegen Rassismus“ auch in der Mediathek der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern:

http://www.mmv-mediathek.de/sendungen/637-klappe-gegen-rassismus-staffel-2.html

Hintergrund
„Klappe gegen Rassismus“ – Der Film-Ideen-Wettbewerb für Vielfalt, Zivilcourage und Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Projekt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V, gefördert von der F. C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz und vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)

 

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