Zitate Ehemaliger

Cahrlotte Baack

Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur vom 01.09.2019-31.08.2020

Cahrlotte Baack

«Mein FSJ neigt sich dem Ende, und trotzdem ist die Vorstellung, dass ich schon ein Jahr hier bei rok-tv bin, seltsam. Ich weiß noch genau, wie ich an meinem ersten Arbeitstag den Fernsehsender betreten habe und schrecklich aufgeregt war. Doch meine Kollegen haben mich gleich sehr herzlich aufgenommen, mir alles gezeigt und standen mir bei allen Fragen und Unklarheiten zur Seite. Ich fühlte mich schnell von allen als Mit-Kollegin akzeptiert.

Das Eingewöhnen in meine Einsatzstelle viel mir leicht, da ich gleich von Anfang an verschiedene Aufgaben bekam: Ich lernte die Technik und das Schnittprogramm kennen, war für den Wochenendcheck und den Programmrolltext verantwortlich, unterstützte Schüler bei ihrer Filmentwicklung, die sie hier bei rok-tv umsetzten wollten und begleitete sie bei Drehterminen. Außerdem durfte ich in Zusammenarbeit mit dem What’s Up!?-Magazin eine „sputnik“-Sondersendung zur besonderen Premiere des Filmes „Systemsprenger“ im li.wu. erarbeiten.
Ein besonderes Highlight waren für mich die Ausflüge mit dem Medientrecker zu Schulen, wo mir die Zusammenarbeit mit den Kindern und die Unterstützung bei ihrem Dreh viel Freude bereitet hat.
Bei Studiosendungen stand ich hinter den großen Studiokameras und durfte helfen, die Sendungen zu filmen. So bekam ich einen guten Einblick, wie eine professionelle Studiosendung abläuft und die Technik funktioniert, was ich sehr interessant fand.
Auch bei eigenen Projekten und Ideen wurde ich von meinen Kollegen unterstützt und konnte mein Gelerntes immer anwenden oder verfeinern, so dass ich auch für zukünftige Projekte viel aus meinem FSJ mitnehmen werde.

Für mich wird das letzte Jahr unvergesslich bleiben und ich bin sehr dankbar für alles, was ich gelernt habe und alle Begegnungen, die ich hatte.
Vielen lieben Dank an Sabine, Christian, Cathleen, Patrik und Sören von rok-tv, die mich so herzlich bei sich in die Runde aufgenommen und mich durch mein FSJ begleitet haben. Die Zusammenarbeit mit euch war sehr angenehm!

»

Danilo Hahn (Azubi mediencolleg rostock)

Praktikant vom 02.06.2020 bis 23.07.2020

«Am 1. Juli begann unser achtwöchiges Abenteuer bei rok-tv, Wir wurden sofort in einen großen „sputnik“-Beitrag geworfen den wir in Rekordzeit beenden mussten. „sputnik ist das sendereigene Jugend- und Kulturmagazin von rok-tv, welches von PraktikantInnen und Freiwilligen im Sozialen Jahr (Kultur) gestaltet wird. Schon wurden Interviews organisiert, Themen recherchiert und Straßeninterviews gehalten. Trotz einiger Hindernisse konnte ein umfassendes Video aus unseren Erkenntnissen erschaffen werden und wir hatten dabei eine Menge Spaß.

Als nächstes kam die Aufzeichnung der Verleihung des Medienkompetenz – Preis M-V im Fernsehstudio von rok-tv: Wir durften uns an richtige Studiokameras wagen und haben unter Weisung einer Bildregie geholfen, die Show aufzunehmen. Das war ein unglaublicher Eindruck, hinter die Kulissen von Shows, die man sonst nur auf seinem Fernseher sehen kann.

Während wir an unserem nächsten Beitrag arbeiteten, konnten wir auch zum Ferienaktionstag bei rok-tv Kindern beim animieren ihrer eigenen Geschichten helfen. Ihnen beim Erstellen ihrer Trickfilme zuzusehen und zu helfen hat eine Menge Spaß gemacht.

Wir haben bei rok-tv eine Menge über das Filmemachen und Arbeiten mit Filmtechnik gelernt und wollen allen Mitarbeitern hier für ihre Herzlichkeit und Unterstützung über diese Zeit danken. Hoffentlich sieht man sich wieder!
»

Ibrahim Bartscher (Azubi mediencolleg rostock)

Praktikant vom 02.06.2020 bis 23.07.2020

«Vor zwei Monaten begann mein Praktikum bei rok-tv und es kommt mir vor als wären diese Monate wie im Flug vergangen. Es kommt mir wie letzte Woche vor, als ich und mein Mit- Azubi von den Kollegen bei rok-tv alles gezeigt bekommen haben und doch haben wir in dieser Zeit jede Menge erlebt.
Zum einen wurden unsere klassischen Aufgaben als Mediengestalter auf ein neues Level gehoben. Wir hatten große, aufwändige Produktionen, die uns quer durch Rostock und darüber hinaus geführt haben. Gerade für Leute wie mich, die nicht aus Rostock kommen, ist das nochmal eine schöne Gelegenheit, Interessantes über die Stadt zu erfahren und in Kontakt mit den Menschen zu kommen. Dazu haben wir aber auch einige neue Facetten des Jobs kennengelernt. Besonders die medienpädagogische Arbeit mit Kindern war eine Erfahrung die man sonst kaum irgendwo erleben kann.

Insgesamt hatte ich sehr viel Spaß und bin dankbar für die netten und offenen Kollegen, die uns super integriert und bei jedem Problem unterstützt haben.
Vielen Dank an alle die ein Teil davon waren!
»

Joris Cohrs

Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur vom 01.09.2018-31.08.2019

« Fast 1 Jahr ist es nun her, dass ich mein FSJ hier beim Offenen Kanal (rok-tv) begonnen habe.

Auch wenn mir das Jahr viel kürzer vorkam, als es tatsächlich war, konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln. Meine Aufgaben waren stets abwechslungsreich und neben dem Verleih von Technik, agierte ich nicht nur als Kameramann bei Live-Sendungen im Studio, sondern auch häufig im Bereich der Postproduktion. Ich begleitete zudem 2 Schülergruppen bei der Erstellung ihres eigenen Filmprojekts und vermittelte mein Wissen erfolgreich im Rahmen eines Schnittkurses.

Anfangs brauchte es zwar seine Zeit, bis ich mich sicher im Umgang mit den Nutzern fühlte und alle Schritte des Technikverleihs verinnerlicht hatte, jedoch gab es immer Unterstützung bei Fragen & Nöten.

Ich hatte das Jahr über nicht nur sehr viel Zeit, um an eigenen Projekten zu arbeiten und neue Ideen zu entwickeln, sondern konnte auch viele neue Leute kennenlernen, die hier bspw. ihr Praktikum absolvierten.

Das Jahr hat mich darin bestätigt, meinen Berufswunsch als Cutter auch in Zukunft zu verfolgen und so blicke ich sehr motiviert auf mein bald beginnendes Studium im Studiengang Mediengestaltung, in Weimar.

Vielen Dank für das tolle Jahr und alle Erfahrungen, die ich hier machen durfte. »

Norman Schubert

Praktikant vom 07.05.2019-25.07.2019

«Über die Praktikumsbörse der Universität Rostock wurde ich auf den Rostocker Offenen Kanal aufmerksam. 3 Monate lernte ich hier den Arbeitsalltag eines lokalen TV-Senders kennen.
Zu Beginn wurde ich von den Mitarbeitern instruiert, wie die Kamera und deren Equipment zu bedienen ist. Kurz darauf wurde mir schon aufgetragen, mit den neu erlangten Kenntnissen, eine Straßenumfrage durchzuführen. Das Thema konnte ich mir dabei übrigens selbst überlegen. Da es gerade in den zeitlichen Kontext passte, plante ich eine Umfrage zur anstehenden Oberbürgermeisterwahl.
Zugegeben, anfangs bedarf es ein wenig Überwindung fremde Menschen auf offener Straße zu einem Thema zu befragen, das nicht überall Interesse weckt. Doch schon nach kurzer Zeit sollte man sich an den Ablauf gewöhnen, denn die Straßenumfrage ist ein immer wiederkehrender Teil der Arbeit eines lokalen Fernsehsenders. Um das Rohmaterial dann aber auch in einen fertigen Beitrag umzuwandeln, wurde ein mehrstündiger Schnittkurs in Adobe Premiere angeboten. Dieser verhalf die Grundzüge des Programms zu verstehen, alles andere lernte ich im Laufe der Zeit bei der Bearbeitung von Beiträgen. Später plante ich zusammen mit einer weiteren Praktikantin eine Dokumentation über das Thema „Cybermobbing“, bei der wir u. a. mehrere Beratungsstellen aufsuchten und interviewten.
Meine Haupttätigkeit bestand jedoch aus der Ausgabe und Annahme der Technik. Zunächst fiel es mir schwer, die Übersicht über alle Geräte, Formulare und Termine zu behalten. Doch die Mitarbeiter des Senders halfen mir bei Problemen stets weiter und hatten für alle Fragen ein offenes Ohr.
Zwischen der Erstellung von Umfragen und der Technikverwaltung gab es dann auch noch die Arbeit im Studio. Im Rahmen der Kunstnacht durfte ich eigenständig eine Kamera steuern und war in ständigem Kontakt mit der Regie. Bei der Aufzeichnung von lokalen Musikern konnte ich dann sogar selbst in der Regie mitwirken.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Praktikum bei rok-tv recht abwechslungsreich war und es mir einen umfangreichen Einblick in die Mediengestaltung und den Bürgerjournalismus verschaffte. Eigeninitiative ist definitiv gefragt, man hat genügend Zeit und Mittel selbst kreativ zu werden und Projekte anzugehen. Genaue Anweisungen und vorgegebene Schritte sucht man hier vergebens, aber gerade diese freie und flexible Arbeitsweise konnte mich überzeugen und verhalf mir meinen Berufswunsch weiter zu bestärken.
Vielen Dank an alle, die ich während dieser Zeit kennen lernen und für die Erfahrung, die ich hier machen durfte.»

Mirko Nickels und Anika Gräwer – Azubis vom medien colleg rostock

Praktikant/in vom 29.05.17 bis 27.07.17

«Acht Wochen gab uns rok-tv einen Einblick in den Arbeitsalltag und nun wollen wir auch für euch zusammenfassen was wir Erlebt haben.
Zu Beginn unserer Zeit hier lernten wir den Alltag und auch das Team bei rok-tv kennen. Wir verstanden uns sehr gut mit den Kollegen und haben in unserer Zeit als Praktikanten auch sehr viel mitmachen und lernen können.
Hin und wieder gab es auch Projekte wo unsere Hilfe benötigt wurde wie z.B. bei die Sendung „Jugend im Fokus der Bundestagswahl 2017“ wo wir unser bisheriges wissen als Azubis anwenden konnten und auch einen Alltag im Studio erleben durften.
Mirko hatte es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht die Grafiken des Wochenendchecks, sowie die des Rolltextes auf den neusten Stand zu bringen.
Wie auch viele Praktikanten vor uns, sollten wir einen „sputnik“ Produzieren. Die Ideenfindung zu einem „sputnik“ Beitrag fiel uns recht schwer, doch schlussendlich sind wir auf einen Nenner gekommen und haben einen „sputnik-short“ zur Stasi-Untersuchungshaft produziert. In diesem Beitrag führten wir ein Interview mit dem Leiter der Einrichtung. Dieser erzählt uns etwas über die derzeitige Ausstellung und die Zukunft der Gedenkstätte.
Jetzt, an unseren letzten Tagen als rok-tv Praktikanten sind wir froh gelernt zu haben wie es in einem Fernsehsender laufen kann. Auch können wir uns glücklich schätzen mit Sören Köhn, Cathleen Heilmann, Sabine Münch, Christian Thom, Angelika Sinke und Erik Lücht zusammen gearbeitet zu haben.
Danke rok-tv.
»

Raoul Biedinger

Praktikant/in vom 01.07.16 bis 21.07.16

Raoul Biedinger

«Die letzten drei Schulwochen verbrachte ich bei meinem Praktikumsplatz, bei rok-tv.
Gleich am ersten Tag wurde ich von einem Mitglied des sehr netten Teams mit nach draußen genommen, um dort kleine Filmchen mit der Kamera zu drehen. Alles, von der Blende bis zum Weißabgleich wurde mir genauestens erklärt. Auch in den nachfolgenden Tagen durfte ich viel, zum Beispiel beim Kabelverlegen von Mikrophonen helfen.
Am besten haben mir eine Wahlsendung und eine Sendung für die „Frieda-Sessions“ gefallen, bei denen ich jeweils den Technikern über Schultern schauen konnte.
Ich werde, obwohl die Ferien kommen, das Praktikum vermissen. Es war eine sehr schöne Zeit.
»

Hauke Heinrich und Henrik Golla - Azubi´s vom mediencolleg Rostock

Praktikanten vom 30.05.2016-28.07.2016

«Ein Praktikum neigt sich dem Ende zu. Nach acht wöchiger Belastungsprobe beim Rostocker Offenen Kanal, kurz rok-tv, werden wir ,Hauke und Henrik, in eine einmonatige Sommerpause entlassen bevor der harte Alltag am medien colleg rostock wieder beginnt. Aber bevor wir jetzt die Beine hochlegen und uns auf die bevorstehenden Ferien einstimmen, lasst uns einen Blick auf die letzten acht Wochen hier beim Sender werfen...

Die erste Woche war so wie man sich es in jedem Betrieb vorstellt: Erst einmal ankommen. Die Arbeitskollegen kennenlernen, sich mit der vorhanden Technik vertraut machen und den Tagesablauf verinnerlichen. Die Kollegen waren sehr zuvorkommend und konnten bei aufkommenden Unklarheiten und Schwierigkeiten stets einen guten Rat erteilen.

Nach den obligatorischen Anfänglichkeiten erhielten wir prompt einen Auftrag: Und zwar Kira Reichel, Praktikantin bei PopKW, beim Schneiden der "FRIEDA SESSIONS" unter die Arme zu greifen. Die Idee und das Konzept gefielen uns beiden so gut, dass wir ihr anboten sie auch bei zukünftigen Produktionen des Formates zu unterstützen. Auf unser bekundetes Interesse nahm Kira den Telefonapparat in die Hand und organisierte weitere regionale Musiker, die sich nicht scheuten vor die Kamera zu treten. Auf der Facebook-Seite zu sehen waren "The Undead Blues" und "Hin und Her". Weitere Sessions werden in den kommenden Monaten folgen.

Neben der Kooperationsproduktion ließen wir, als Bürgersender, es uns nicht nehmen auch dem „Filmnovizen“ bei seiner Ideenverwirklichung mit professionellen Medienwissen zu helfen. So hatte Steffen Janßen (Radio LOHRO) die Idee, eine Kurzdokumentation mit Zeitzeugen über eine alte Zuckerfabrik in Tessin zu drehen. Die konzeptionelle Arbeit ging von seiner Seite aus, die technische Umsetzung von unserer Seite. So machten wir uns in den frühen Morgenstunden auf in das abgelegene Dorf in der Nähe Rostocks und begannen mit den Dreharbeiten. Wie das Endergebnis aussieht liegt in Steffens Händen. Es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Eine gute Dokumentation will „Weile“ haben.

Aber nicht nur Kooperationsbeiträge sondern auch interne Produktionen standen auf der Tagesordnung. So lag es in unseren Händen, Kurzbeiträge für die Sendung "sputnik" (Ein Format, das von FSJ-lern und Praktikanten ins Leben gerufen wurde) zu produzieren. Der rok-tv FSJler Leonhard schlug uns vor, einen 5-Minüter über die Rostocker Kogge, einem Tischfußball- Verein, zu drehen. Die Idee wurde unsererseits mit offenen Armen empfangen. Ein bereits entstandener Beitrag über die Kabarett-Kombi "Tiere streicheln Menschen" wurde ins Programm integriert sowie die FRIEDA-Session über "The Undead Blues". Um die ganze Folge entsprechend abzurunden hielten wir es für angebracht einen Moderator einzusetzen, der den Zuschauer durch das Programm führt.

Alles in Allem war das Praktikum sowie die Zeit beim Sender ein voller Erfolg. Man hat beim Technikverleih viele neue und vor allem interessante Menschen kennengelernt, die einem stückweise den Horizont erweiterten und die Erfahrung zu der gemacht haben, die sie ist. Vielen Dank an dieser Stellen an den Leiter Sören Köhn und die festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Cathleen Heilmann, Christian Thom, Angelika Sinke und Erik Luecht.


Hauke Heinrich & Henrik Golla
»

Ulrich Sieler

01. November 2010 - 30.April 2011

Ulrich Sieler

«…und noch ein paar abschließende Worte
Als ich bei rok-tv begann, hatte ich große Erwartungen von einem Praktikum bei einem Fernsehsender. Diese wurden jedoch zunächst wieder etwas getrübt, da auf alle ein großer Berg Arbeit wartete und ich als Neuankömmling gar nichts zu tun hatte. Doch das änderte sich im Laufe der nächsten Wochen. Immer mehr wurde ich in das Geschehen beim offenen Kanal mit einbezogen und in die Arbeit an der Disposition eingewiesen, wobei ich noch Wochen mit den ganzen Abläufen zu kämpfen hatte. Als es dann plötzlich hieß, dass alles ganz schnell über die Bühne gehen musste, vergaß ich sogar wo, wie und was eingetragen beziehungsweise ausgetragen werden sollte. Aber mit der Hilfe der geduldigen und netten rok-tv-Mitarbeiter und der schon erfahreneren Praktikanten, die mir versicherten, mir trotzdem alles zum hundertsten Mal zu erklären, bekam ich meine Arbeit doch noch ruhigen Gewissens auf die Reihe. Außer dem Papierkram bestanden meine Aufgaben an der Disposition unter anderem darin, den Produzenten Kameras und das nötige Zubehör zu verleihen, ihre eigenproduzierten Sendungen auf einen festen Sendeplatz ihrer Wahl festzulegen, zwischendurch auch einmal den Kopierer zu bedienen und am Ende des Tages mit den anderen Praktikanten die Küche aufzuräumen, wobei ich letzteres schon von zu Hause kannte und als nicht so problematisch hinnahm. An einigen Tagen wurden wir Praktikanten bei der Produktion einer Sendung eines Medienassistenten im Studio des offenen Kanals mit einbezogen, um in der Bildregie hinter den Kulissen zu helfen oder das Geschehen hautnah hinter der Kamera verfolgen zu können. Bei der Märchenstunde mit den Kindern der Kita Fischbank versuchten wir den Kindern an der Kamera zu erklären, welchen Griff sie zum Schärfen drehen und welchen Knopf sie zur Aufnahme drücken mussten. Doch zuhören gehörte wohl weniger zu ihren Stärken und die Kinder drehten eigenwillig irgendwelche Hebel und schwenkten die Kamera in Richtung ihres besten Freundes, anstatt die gesamte Gruppe mit dem Märchenerzähler zu filmen. Ich versuchte die Kamera wieder zu übernehmen, als schon eine genervte Stimme aus der Bildregie ertönte:„Uli, jetzt nicht wackeln, wir sind auf Sendung!“Das Kind hatte mich vor der Medienassistenz ganz schön in Verlegenheit gebracht. Aber man kann es bei den Kleinen ja noch verstehen. Sie wissen es eben nicht besser. Ein Klischee, das sich bewahrheitet =) .
Zu meinen Lieblingsaufgaben gehörte das Filmen meiner selbst produzierten Winter- und Frühlingsfüller, die einige Impressionen von Rostock in der Schneelandschaft bei einem Sonnenuntergang und in neuer Pracht und voller Blüte zeigen. Auch das Schneiden des Weihnachtskonzerts der Kindertagesstätte Fischbank bereitete mir große Freude, da ich mich vor allem bei solchen Angelegenheiten ausprobieren und meiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Bei dem Lifestyle-Magazin Sputnik, dass allen Praktikanten und FSJ-lern eine Plattform bot, Prominente zu treffen, mit ihnen ein Gespräch zu führen, Beiträge zu schneiden und diese vor Redaktionsschluss in der Sendung verpackt abzuliefern, arbeitete ich eifrig mit, um eine spannende Sendung auf die Beine zu stellen. Betreut wurde das Magazin vom Regisseur Florian Dedio, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand und zusätzlich interessante Workshops unter anderem zur Analyse von Filmen anbot . Ich persönlich freute mich darüber, beim Interview mit der Violinistin Sophia Jaffe dabei sein zu können und das Interview mit Dieter Moor führen zu dürfen, der mir mit seiner sympathischen und witzigen Art alle Aufregung nahm, die ich vor dem Treffen verspürte. Dieser Beitrag war auch der erste, den ich für eine neue Sputnikfolge zu einem sendefähigen Beitrag geschnitten habe. Jetzt weiß ich, wie viel Disziplin und Geduld es kostet, einen Beitrag von drei Minuten aus einem Interview der Länge von 45 Minuten herauszuarbeiten und dabei ein zweites Mal von vorne anzufangen . Denn bekanntermaßen ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Für die nette Zusammenarbeit und Unterstützung der Mitarbeiter, der anderen Praktikanten und FSJ-ler möchte ich mich noch einmal bei allen persönlich bedanken. Vielen Dank an: Angelika, Cathleen, Christian, Florian, Friederike, Martina und Sören und natürlich auch vielen Dank an Alex, Christian, Daniela, Janette, Jindo und Marvin. Ich wünsche euch alles Gute und dass rok-tv noch viele viele Jahre fortbesteht.
Es lohnt sich wirklich bei rok-tv ein Praktikum zu machen, weil man die Möglichkeit hat zu lernen, wie man Fernsehen selber macht, selber Sendungen oder kleinere Beiträge erstellt und sich dabei immer auf die Unterstützung der kompetenten Mitarbeiter von rok-tv verlassen kann. ULI!

»

Meike Obermüller (21 Jahre)

Praktikantin vom 07.01.08 bis 06.01.09

Meike Obermüller (21 Jahre)

«Das Praktikum bei rok-tv bot für mich die einmalige Gelegenheit, die Zeit zwischen Schulabgang und Ausbildungsbeginn zu überbrücken und effektiv zu nutzen. Dadurch erhielt ich einen interessanten Einblick in die Medienwelt und lernte die Arbeitsweise des Bürgerkanals kennen. Natürlich bin ich auch selbst kreativ geworden. Mit der Redaktionsgruppe „Sputnik“ konnte ich mich selbst verwirklichen und das Material bearbeiten. Weiterhin bestand die Möglichkeit, an einem medienpädagogischen Projekt teilzunehmen. Diese Arbeit war eine willkommene Abwechslung für mich und ich habe dort eine Menge lernen können. Vom rok-tv-Team wurde ich sehr herzlich aufgenommen. Alle sind nett und es herrscht eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Ich habe mich gleich am ersten Tag wohlgefühlt und das Team ließ mich schnell vergessen, dass ich „nur“ Praktikant war. Meine Zeit hier werde ich nie vergessen und auch nach meinem Praktikum werde ich den Offenen Kanal weiter nutzen und das Team besuchen.»

Michael Gössel

Praktikant vom 14.07.08 bis 26.06.09

«Mein erster Tag hier im rok fing sehr rasant an. Ich kam fünfzehn Minuten früher an und hatte so ein wenig Zeit, um mich auf das mir nun Bevorstehende vorzubereiten. Lange musste ich nicht warten, denn nach fünf Minuten traf eine meiner neuen Kolleginnen ein.
Durch den freundlichen Umgang verflog meine Angst vor den zukünftigen Mitarbeitern schnell. Ich konnte mich gut in das Team integrieren. Nach einem kleinen Kennenlernen wurde dann auch schon begonnen, mir das Arbeitsumfeld zu zeigen und genau zu erklären, was wohin gehörte. Natürlich war das am Anfang nicht so einfach, aber nach ein paar Wochen fand ich mich in den Arbeitsrhythmus hinein und hatte nicht mehr allzu viele Probleme. Bald kam ich alleine mit meinen Aufgaben klar und konnte mit meiner Mitpraktikantin endlich anfangen, das zu machen, warum ich ein Praktikum bei rok-tv machen wollte: Filmen. Ich bin mit ihr einfach los gegangen, um Aufnahmen zu machen und ein paar Interviews zu bekommen. Anfangs war es schwer, Passanten zu finden, die sich vor der Kamera befragen ließen, aber nach und nach besserte sich unsere Taktik und wir hatten eine vernünftige erste Sendung auf die Beine gestellt. Im Laufe meines Praktikums hatte ich dann auch immer öfter die Möglichkeit, selbstständig mit meinen Mitpraktikanten zu filmen, zu schneiden und zu planen, was mir viel Spaß bereitete. Das Praktikum bei rok-tv war interessant und lehrreich und ich nehme einige wichtige Erfahrungen für mein späteres Berufsleben mit.
»

Norman Dunger

Praktikant 2004

«Vierhundert Kilometer von zu Hause hatte ich mir einen Praktikumsplatz bei rok-tv gesucht. Vorerst sah ich dem Praktikum mit gemischten Gefühlen entgegen. Doch schon am ersten Tag rückte mein gutes altes Merseburg (Sachsen-Anhalt) in Hintergrund, denn ein sehr nettes Team machte mich mit rok-tv vertraut. Zwar kannte ich durch den Offenen Kanal Merseburg/Querfurt die Grundstrukturen Offener Kanäle, dennoch war ich die erste Zeit damit beschäftigt, mein neues Arbeitsfeld kennen zu lernen. Das begann mit alltäglichen Situationen wie Technikausleihe, Programmplanung, Einführungsgesprächen, Kopieraufträge und Kaffee kochen. Aber auch Kameraeinweisungen geben, bei Studiosendungen assistieren, Sonderaktionstage vorbereiten usw.

Mir hat besonders gefallen, dass mir rok-tv nebenbei die Möglichkeit gegeben hat, meine Interessen zu verwirklichen. So realisierte ich z.B. mein erstes medienpädagogisches Projekt mit Jugendlichen aus einer Kinder- und Jugendeinrichtung in Lichtenhagen.
Auch war ich in der glücklichen Lage, zweimal mit dem Medientrecker ein medienpädagogisches Projekt in einer ländlichen Region zu begleiten. Hierzu zählte die Betreuung einer Schülergruppe, bei deren eigenständigen Umsetzung eines Films.
Ich habe viel über die Arbeit mit Gruppen in der Praxis gelernt und nebenbei hat es sehr viel Spaß gemacht. Auch Studiosendungen vorzubereiten und durchzuführen brachte mich ein ganzes Stück weiter, besonders was das Teamwork betrifft.

Rückblickend kann ich sagen, dass es eine sehr gute Entscheidung war, rok-tv für mein Praktikum auszuwählen. Nicht nur die Hansestadt und die Ostseeküste werden mir fehlen, auch die Produzenten und die Mitarbeiter von rok-tv machen mir den Abschied nicht leicht.
»

Anke Wellner

Praktikantin 2002

Anke Wellner

«Kaffee kochen, Texte kopieren und Blumen gießen, manchmal bei technischen Aktivitäten zugucken und stumm hoffen, dass vielleicht etwas erklärt wird – das war meine Erfahrung von einem Praktikum. Getrieben von einem unsterblichen Optimismus und unerfüllter Neugier ließ ich es noch einmal drauf ankommen..
Wochen später jonglierte ich mit Bandformaten, Audiokabeln, Kursdidaktik und Sendeskripten. Ich sprang zwischen Schnittplatz und Telefon hin und her und bereitete die wöchentlichen Einweisungen vor. Nach kurzer Zeit erhielt ich die verantwortungsvolle Aufgabe, ein Seminar von Studenten des Fachbereiches Medienpädagogik der örtlichen Universität zu betreuen, die in unseren Räumen eine Studiosendung vorbereiteten und später durchführten.
Dazwischen lagen natürlich schweißtreibende Tage, in denen ich an der eigensinnigen Kaffeemaschine genauso verzweifelte wie an der Planung meiner ersten Kameraeinweisung.
Aber die wöchentliche Begegnung mit den Studenten und vor allem ihr schnelles positives Feedback machte die Seminarbegleitung zu einem angenehmen Erlebnis mit großem Lerneffekt. Aufbauend auf den grundlegenden Erfahrungen mit den Teilnehmern der Einweisungen konnte ich zum Beispiel schon auf ungewöhnliche Fragen, auftretende Konflikte in der Gruppe oder Motivationsprobleme reagieren.
Den Rückhalt in jeder komplizierten Situation und auch im Praktikumalltag bildete für mich das familiäre Team von rok-tv, das immer aufmerksam bemüht war, die Verwirrung der ersten Woche zu beseitigen und später jeden einzelnen Tag der sechs Monate interessant und anspruchsvoll zu gestalten.
Die geringe Zeit, die ich am Kopierer und beim Kaffeekochen verbrachte, opferte ich natürlich gern..
»